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Schornsteinfegerinnung Altmark
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Der Landesverband

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Landesverband

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Rauchmelder retten Leben

„Rauchmelder retten Leben“, so lautet der Slogan der Initiative zur Förderung von Rauchmeldeanlagen in Privathaushalten.

Um diese Initiative, an der auch der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks beteiligt ist, mit Leben zu erfüllen, haben die Köthener Schornsteinfeger sich entschlossen, die städtischen Kindergärten auf eigene Kosten mit Rauchmeldern auszustatten.Nachdem die erforderlichen Genehmigungen der Stadtverwaltung eingeholt waren, begannen sie mit der Montage des ersten Rauchmelders am 28.09.2004 in der Kindertagesstätte „Am Stadion“. Anwesend waren neben den beteiligten Schornsteinfegern auch der Schulamtsleiter Herr Greiner und Vertreter der örtlichen Presse.In einem kurzen Gespräch mit der Presse und der Leiterin der Kindertagesstätte erläuterte der stellvertretende Obermeister der Schornsteinfegerinnung im KB Halle, Daniel Börner, die Vorteile eines Rauchmelders und die Handhabung beim Batteriewechsel.Dann ging es los. Im ersten Gruppenraum wurde ein Rauchmelder installiert und anschließend ein Funktionstest durchgeführt. Die Beteiligten waren von dem sehr lauten und schrillen Alarmton sehr beeindruckt.Im weiteren Verlauf sollen alle Schlafräume und die Flure der insgesamt 7 Kindergärten mit Rauchmeldern ausgestattet werden, sodass eine optimale Absicherung gewährleistet ist.Der Schulamtsleiter und die Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Ufer, bedankten sich bei den Schornsteinfegern für die Initiative mit der Hoffnung, dass die Rauchmelder nie gebraucht werden.Foto: Mitteldeutsche Zeitung Heiko Rebsch

Blower-Door-Messung

Energiesparen – eine Aufgabe, die uns alle angeht. Angesichts globaler Herausforderungen muß jeder einzelne hierzu einen Beitrag, zum Schutz des Klimas und der Umwelt, leisten. Denn unser Handeln heute bestimmt die Zukunft: Die Ressourcen werden knapper, gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung, damit steigt der Energiebedarf.

Das heißt: Energiesparendes Bauen und Wohnen gilt für jeden Bauherrn, und für jede Baufrau. Gerade im Bereich Wohnungsbau bestehen erhebliche Energieeinsparpotentiale. In Deutschland verbrauchen die privaten Haushalte rund ein Drittel der Endenergie, 90 Prozent davon wenden sie allein für die Bereiche Heizung und Warmwasser auf. Zentraler Ansatz bei der Einsparung von Energie und somit zur Vermeidung von Kohlendioxid (CO2) im Wohnbereich ist der Wärmeschutz. Bei den heutigen verbesserten Wärmedämmstandards spielt das Thema Luftdichtheit eine besondere Rolle, denn die Luftdichtheit von Gebäuden ist die Voraussetzung für die Effizienz aller Maßnahmen zur Reduzierung von Heizwärmeverlusten.Luftdichtigkeit als Qualitätsmerkmal· Verhinderung von Bauschäden durch Tauwasser – Ein Haushalt mit einer vier- bis fünfköpfigen Familie produziert in einer Woche so viel Wasserdampf, dass damit eine Badewanne mit Wasser gefüllt werden könnte, dieses ist auch abhängig von Zimmerpflanzen, Haustieren, Luftbefeuchter etc. Nasse Materialien verlieren massiv an Dämmfähigkeit, nasse Holzteile werden vom Schimmelpilz befallen, verrotten und können zu Gesundheitsschäden führen. Die Reparatur der dabei entstehenden Bauschäden ist sehr aufwendig und teuer.· Mehr Behaglichkeit – Vermeidung von Zugerscheinungen, insbesondere auch in Fußbodennähe erhöhen die Behaglichkeit.· Verbesserung des Luftschallschutzes· Höhere Luftqualität – Sicherstellung des Mindestluftwechsels· Energieeinsparung - Der Luftwechsel ist in undichten Häusern weitaus höher, als er aus hygienischen Gründen notwendig wäre. Hierdurch steigt der Heizenergieverbrauch.Wie wird nun die Luftdurchlässigkeit der Gebäudehülle überprüft. Zur Messung der Luftdurchlässigkeit dient ein Differenzdruckverfahren, die sogenannte „Blower-Door-Messung“. Die Messung sollte durchgeführt werden, wenn die luftdichten Schichten eingebaut und ihre Anschlüsse hergestellt worden sind; jedoch sollten die luftdichten Schichten und deren Anschlüsse noch nicht mit Deckschichten ( z. B. Vertäfelung) bekleidet sein.Während der Überprüfung wird mit Hilfe eines Gebläses im Gebäude ein Über- bzw. Unterdruck von 50 Pascal (Pa) aufgebaut. Mit Hilfe von Luftgeschwindigkeitsmessgeräten werden leckverdächtige Stellen, also Fugen, Anschlüsse und Durchdringungen abgesucht. Treten Undichtheiten auf, werden diese markiert, mündlich erläutert und mit einem schriftlichen Bericht eventuell mit Fotos dokumentiert.Wohngebäude sind langlebige Wirtschaftsgüter. Ihre Nutzungsdauer kann 100 Jahre und mehr betragen. Das heißt: Die Ausführung eines heute errichteten Gebäudes bestimmt für Jahrzehnte den Energieverbrauch. Mit Hilfe der Blower-Door-Messung werden die Energiekosten und Umweltbelastung gering gehalten. Für die Blower-Door-Messung ist der Schornsteinfegermeister auch als Gebäudeenergieberater der kompetente Ansprechpartner. Wenden Sie sich vertrauensvoll an die schwarze Zunft, wenn Sie Interesse für diese Qualitätssicherungs-, Energieeinsparungs- und Umweltschutzmaßnahme haben. Wir sind gern bereit Sie in der Planungs- und Ausführungsphase Ihres Gebäudes zu unterstützen.

Beobachtet Überwachung eines Prüfstandes

Am 03. Juni 2003 wurde der Prüfstand, auf dem die Messgeräte der Schornsteinfeger geprüft wurden, selbst geprüft. Insofern eine Überwachung der Überwachung. Zu diesem Zeitpunkt war DER SCHORNSTEIN UNTERWEGS in Egeln und zu Gast bei der GFI Magdeburg. Durch Zufall wohlbemerkt.

Wolfgang Voigt (Geschäftsführer der GFI): „Ich freue mich den – DER SCHORNSTEIN – in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Die GFI Magdeburg, gegründet am 12. 10. 1992, kann mittlerweile auf viele Jahre Prüfstanderfahrung zurückblicken.Die Dienstleistungen unserer GFI umfassen nicht nur die Überwachung und Kontrolle von Messapparaten und anderen Gerätschaften, die für Immissionsschutzmessungen und Über­prüfungsarbeiten eingesetzt werden. Wir versorgen zusätzlich den Schornsteinfeger mit dem für seine tägliche Arbeit benötigten Arbeits- und Prüfmittel. Aber auch für das Heizungs- und Sanitärhandwerk sind wir über die Jahre zu einer „Adresse“ geworden, die gerne genutzt wird, um Überprüfungen an dem von ihnen benutzten Rauchgasanalysecomputer durchführen zu lassen.Auf diese Weise kann das Mess- oder Prüfgerät dort überprüft werden, wo es erworben wurde. Für den Fachhandwerker ist dieses ein wesentlicher Vorteil. Unser Standort Egeln liegt mit 15 km Entfernung zur A 14 strategisch sehr günstig. Wir beschränken unser Handeln aber nicht nur auf den Verkauf oder das Überprüfen von Messmitteln sowie den Verkauf von Schornsteinfegerbedarfsartikel, wir bieten weiterhin einem jeden interessierten Kollegen in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen. So haben wir, das nur als kurzes Beispiel, eindrucksvoll durch zwei Lieferanten die dem Schornsteinfegerhandwerk sehr nahe stehen (Wöhler, Ress) demonstrieren können, dass der Einsatz einer Miniaturkamera mittels Haspelstange für das Überprüfen von Abgasleitungen hervorragend, auch bei mehreren Umlenkungen, ob senk- oder waagerecht, geeignet ist. Viele Kollegen, die mit dem Hilfsmittel Kamera arbeiten, haben mir dieses bestätigt. Oder die Demonstration einzelner Messgerätehersteller (MSI und MRU), die aufzeigten, dass es mit moderner Technik möglich ist, die durch den Schornsteinfeger bei der täglichen Messarbeit erfassten Daten zu speichern und diese dann am Tagesende direkt in den PC zu übernehmen Eine gute Arbeitserleichterung so meine ich, die aber nicht die schriftliche Daten und Mängelerfassung durch den Einzelnen vor Ort ersetzt, denn optische und entstehende Mängel, die bei der lt. KÜVO des LSA vorgeschriebene Abgaswegeüberprüfung durch den Schornsteinfeger festgestellt werden, kann, so glaube ich, noch kein Messgerät erkennen. Auf jeden Fall können sich die Kollegen in unserem Haus auf kürzestem Wege über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Mess- und Prüftechnik informieren. Dieses Know-how wird von den einzelnen BSM und auch deren Gesellen gerne angenommen. Wir haben uns, und damit meine ich unser Team, das aus dem Prüfstandleiter, dem BSM Walter Metscher, dem Prüfstandtechniker Klaus Hampe und Uwe Janisch, letzterer ist vordergründig für den Verkauf zuständig, das Ziel gesetzt, durch gute und fachkundige Beratung sowie Service eine für unser Fachhandwerk qualitätsorientierte Arbeit zu leisten. Diesen für uns selbst gestellten hohen Qualitätsansprüchen können wir nur gerecht werden, indem wir regelmäßig an Service-Schulungen einzelner Messgerätehersteller teilnehmen.Mein besonderer Dank gilt dabei besonders der Firma Wöhler, MSI, Ress und MRU, die uns in regelmäßigen Abständen zu Schulungen einladen. An dieser Stelle aus Platzgründen einmal unterbrochen, Wolfgang Voigt ist wirklich sehr engagiert, wenn es um die GFI Magdeburg geht, beobachten wir hier heute die Prüfung des Prüfstandes. Geprüft wird dieser jährlich durch Eigenüberwachung durch den Hersteller und im Zweijahresrhythmus durch den TÜV. Am heutigen Tage kam der TÜV Süddeutschland. Statistisch gesehen wird dieser Prüfstand im Zweijahresrhythmus 3-mal überprüft. Dieser Prüfstand überprüft die Messgeräte der Schornsteinfeger pflichtgemäß halbjährlich. Zum TÜV Bericht:Dieser enthält:– Russpumpen-Prüfstand (Gaszähler, Anzeigekontrolle, Einspann-Vorrichtung für Handpumpe)– Temperaturmessgeräte-Prüfstand (Kalibrierthermometer, Anzeigevergleich zwischen Innungsmessplatz und TÜV-Vergleichsgerät)– O2/CO Messplätze (Fülldatum der Prüfgasflasche, Gehalt laut Analysenzertifikat, gemessener Gehalt, Flüssigkeitsvorlage)Es wird festgestellt, ob der Prüfstand innerhalb der angegebenen und vorgeschriebenen Toleranzen arbeitet und sich in einwandfreiem Zustand befindet.Zwischen den jährlichen Prüfzyklen an einer Feuerungsanlage vor Ort durch den Schornsteinfeger liegen 2 Überprüfungen des Messgerätes und 1,5 Überprüfungen des Prüfstandes. Soviel geprüfte Genauigkeit stellt die Glaubwürdigkeit des Messergebnisses durch den Schornsteinfeger wohl nicht mehr in Frage. Gerade bei den Abweichungen zwischen Wartungs- und BImSCHV-Überprüfung dient das Prüfprotokoll als wichtigster Nachweis der Glaubwürdigkeit. Das Messgerät vom Schornsteinfeger muss schließlich halbjährlich geprüft werden.Eine ausführliche Abhandlung des Themas erfolgte im „Schornsteinfegerhandwerk“, dem Fachorgan des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks in der Ausgabe 9/1999. Fazit:Zurück zur GFI:Wolfgang Voigt (Geschäftsführer der GFI): „ Zusätzlich bieten wir eine große Angebotspalette an Arbeitsschutzkleidung, Kleinst- und Großwerkzeugen, Drucksachen und Geschenkartikeln. Mit der neuen Internetpräsenz der GFI Magdeburg runden wir unser Dienstleistungsspektrum ab. Hier kann jeder Neuheiten und Öffnungszeiten erfahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“ 

Schornsteinfeger bringen Glück

Schornsteinfeger bringen Glück, weil . . .
sie durch ihre Tätigkeiten aktiv zur CO2-Reduzierung beitragen und damit effektiven Umweltschutz leisten,
sie durch ihre Tätigkeiten aktiven Brandschutz leisten und dadurch vor Schaden bewahren,
sie durch ihre Tätigkeiten Unfällen und CO-Toten durch Abgasaustritt vorbeugen

(z.B. das kleine Land Luxemburg mit rd. 400.000 Einwohnern, also von der Größe einer deutschen mittleren Großstadt, weist, nach einer Erhebung der Direction de la Santé – Division de la Medecine, Preventive et Soziale 1989–1993, pro Jahr zwischen zwei und vier CO-Tote auf. Die Ursachen liegen in diesen Fällen auf der Abgasseite, also genau in dem Bereich, den der Schornsteinfeger regelmäßig jährlich untersucht. Würde man diese Zahlen auf Deutschland mit rd. 80 Mio. Einwohnern und einer großen Anzahl von Feuerstätten hochrechnen, bedeutete dies pro Jahr 400–800 CO-Tote), sie durch ihre Tätigkeiten einen angestoßenen Beschäftigungseffekt von 45.700 Arbeitsplätzen schaffen (Quelle Untersuchung der „Programmgruppe Systemforschung und Technologische Entwicklung“ des Forschungszentrums Jülich unter Federführung von Prof. Dr. Ing. M. Kleemann für das Jahr 2000), sie durch ihre Tätigkeiten Heizkosten einsparen und damit die Betriebskosten senken, sie die Hausbesitzer im Rahmen der Energieberatung vor Fehlinvestitionen schützen, indem sie die effektivsten Energiesparmaßnahmen als neutraler Berater ohne wirtschaftliche Interessen auflisten, sie Kosten senken, denn durch das flächendeckende System und die Einteilung in Kehrbezirke können die Kosten für die Überprüfungstätigkeiten gering gehalten werden (Die vielfach vorgebrachte Meinung, durch eine Freigabe des Schornsteinfegerhandwerks und
Entlassung in den Markt ließen sich Kosten einsparen, ist irrig. Das haben inzwischen die Bürger der Schweizer Kantone erfahren, in denen eine solche Freigabe erfolgte. Dort wo das „Monopol“ fiel, stiegen die Preise um bis zu 20%.)
Als Glücksbringer ganz anderer Art erwies sich BSM i.R. Karl-Heinz Kiel, als er am Freitag den 13. Juni 2003 in der Fußgängerzone von Gardelegen Lottoscheine verteilte und den Tippern dadurch einen Glücksvorsprung verschaffte.

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